Wenn der Gevatter an die Tür klopft, bleibt uns im wahrsten Sinne des Wortes meist die Spucke weg. Denn, obwohl Freund Hein so viele Namen hat, wird er nur höchst selten bei seinem ureigensten gerufen. Der Tod ist und bleibt ein gesellschaftliches Tabu! Da aber unbestreitbar Jedermann und -frau, nicht nur bei den Salzburger Festspielen, unausweichlich einmal seine Erfahrungen mit dem finsteren Fährmann machen wird, verwundert es andererseits nicht, dass sich doch viele Künstler in Wort und Ton mit ihm auseinandersetzen.